Identität ist der Nexus von Immanenz und Transzendenz

Um die Interaktionsverhältnisse der Existenz, und somit das Wesen der Identität besser zu ergründen, differenzieren wir zwischen Immanenz und Transzendenz. Inneres und Äußeres. Immanent ist somit, was beispielsweise die menschliche Identität als „selbst“ erlebt und für sich definieren würde. Transzendent ist dabei alle nicht-immanente Existenz. Identität definiert sich zudem als vollständig ausschließlich individuell durch eben sie selbst erfahrbar.

Die Interaktionstheorie wendet die duale Allegorie von Transzendenz und Immanenz, welche sich permanent abgleicht, welche also permanent interagiert, als zentrales ontologisches Prinzip an. Die Schnittstelle von Immanenz und Transzendenz, wenn man so möchte, der Vollzug aller Interaktionsprozesse, die für beide Pole notwendig ist um zu existieren, entspricht auch der „Wirklichkeit“ und dem „Bewusstsein“ der Identität – dieser Prozess ist das, was dem Menschen als die eigentliche Erfahrung, das (der Film der abläuft wenn et)was (oder alles) passiert:

„Bewusstsein“ ist der Interaktionsprozess zwischen Immanenz und Transzendenz. Auch dieser ist, so wie jede Entität, multidimensional variabel.

Bereits zuvor wurde festgestellt, dass jede IdEntität einen solchen Interaktionsprozess haben muss, um zu existieren. Anders formuliert entspricht jedes Interaktionsverhältnis aus Immanenz und Transzendenz einer IdEntität – jedes Verhältnis von Existenz ist einzigartig. Somit entspricht auch jedes Interaktionsverhältnis einer (subjektiven) Realität, eben dadurch, dass sich durch die Differenzierung und Interaktion seiner fundamentalsten Polarität ein einzigartiges Verhältnis vollzieht. Die Summe all dieser Wirklichkeiten ist das interaktive Multiversum. Das All-es, sich zur Realität teilend.

Es wird hierbei klar dass jede bewusste Identität ausschließlich ihre eigene subjektive Realität „erleben“ kann. Denn jedes Identitäts-Verhältnis kann nur einmal existieren, nur einmal sEIN, weil auch jedes existentielle Verhältnis originell und einzigartig ist in der multidimensionalen Wirklichkeit.

So gesehen, ist das Universum, in dem Du lebst, deine Wirklichkeit, recht einsam. Du, verehrter Leser, bist völlig allein! Es handelt sich letztlich nur um (d)eine Identität, die durch Interaktion d(ein)es Inneren mit d(ein)em Äußeren existiert.

Existenz aus Interaktion

Es gibt nur eine Existenz, und als (deine) Immanenz in Interaktion mit (deiner) Transzendenz ist dein Selbst ihre Manifestation als deine subjektive Wirklichkeit und de(ine)s Universums. (Interessanter Weise könnte man sogar argumentieren, dass der Solipsismus der Realität entspricht – der subjektiven eben. Und fast noch interessanter ist daran, dass es keine objektive Realität geben kann.)

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