Archiv der Kategorie: Allgemein

Der Sitz des Bewusstseins

Sitz des Bewusstseins

Wo ist der Sitz des Bewusstseins? Es handelt sich hierbei um eine der zentralen Fragen nicht nur der Philosophie. Um diese zu beantworten, ist eine genaue Definition von Bewusstsein notwendig. Doch bereits hier scheiden sich die Geister.

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Wie die Menschheit überleben kann

Die Menschheit könnte nach Stephen Hawking innerhalb von 1000 Jahren aussterben. Eine Möglichkeit der Rettung, wäre die Überwindung ihrer archaischen, egoistischen Instinkte. Aber können wir das überhaupt – und wäre der Mensch dann überhaupt noch ein Mensch? egal wie die Antwort lautet, unsere Rettung könnten wir auf anderem Wege bewerkstelligen.

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Konstruktivismus, George Berkeley und die Interaktionstheorie

Es ist schon erstaunlich: George Berkeley veröffentlichte sein wohl wichtigstes Werk bereits im Jahr 1710. Eine Abhandlung über die Prinzipien menschlicher Erkenntnis nimmt im Grunde den Radikalen Konstruktivismus vorweg. Diese Strömung der Philosophie entstand ganze 250 Jahre später.

Die vorgeschlagene Theorie der Interaktion kann (muss aber nicht) durchaus als Variante des Konstruktivismus interpretiert werden. Doch auch zu Berkeleys Argumentation gibt es zumindest einen entscheidenden Unterschied.

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Kontinuität des Seins als Konstanz durch Veränderung

„Ernst Mach Innenperspektive“. Lizenz: Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ernst_Mach_Innenperspektive.png#/media/File:Ernst_Ma

Das Selbst ist immer im Jetzt – ein interaktiver Prozess zwischen innen und außen. Bild: „Innenperspektive“ von Ernst Mach.

Sind meine Vergangenheit und meine Zukunft ein Teil meiner Selbst? Wie kann das sein, wenn ich doch immer nur im Jetzt sein und handeln kann? Über die Kontinuität des Seins als Konstanz durch Veränderung.

Jeder Zustand, jede Handlung – ob wir ein Buch lesen, ein Leben leben, eine Beziehung pflegen, was auch immer – definiert Vergangenes und Zukünftiges zur gegenwärtigen Wirklichkeit – erzeugt interaktiv die transzendente (äußere) Wirklichkeit, in der man ist. Und diese Transzendenz erzeugt vice versa unser (inneres) Selbst.

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Über die Geschwindigkeit der Zeit

Die Geschwindigkeit der Zeit und die Wahrnehmung ihrer ständigen Beschleunigung, sind eine immer öfter thematisierte menschlichen Erfahrung. Viele Menschen folgern, dass die subjektive Wahrnehmung der Zeit hierbei eine große Rolle spielt.

Aber nimmt die Geschwindigkeit der Zeit wirklich immer mehr zu?

Novelty Theorie und Beschleunigung der Zeit

Ein Screenshot Terence McKennas Timewave Zero Software. Quelle: Wikipedia

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Der multidimensionale Zeitpfeil nach der Interaktionstheorie

Der Multidimensionale Zeitpfeil, Thomas Heindl 2015

Der Multidimensionale Zeitpfeil

Eine Eigenschaft der IdEntität ist ihr individueller, immanenter Zeitpfeil. Dieser definiert die subjektive Zeit, welche sich im interaktiven Multiversum, der Summe aller Möglichkeiten, zur Entropie interferiert.

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Hybridentität, H.E., Hybrid Entitiy

Hybridentität
Die Wechselwirkung zwischen Entitäten ist unbestritten – egal ob zwischen Mensch und Mensch, oder Werkzeug und Werkzeug. Realität ermöglichende Werkzeuge, die das Mensch-Sein interagieren, sind ebenso Teil der transzendenten menschlichen Existenz wie jeder anderen.

Jene Wechselwirkungen zwischen Entität und Entität, in welcher Form auch immer, definieren eine Hybridentität – wenn die definierende IdEntität diese Tatsache anerkennt.

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Schuld und Gewissheit

Darf man laut aussprechen: Wieso hat sich der Selbstmord -Copilot damals nicht allein, in aller Einsamkeit getötet, wie das doch üblich ist bei den Selbstmördern! Wieso nur hat er noch so viel mehr als sich selbst aus seinem, so viele andere auch aus unserem Leben gerissen? Weiterlesen

Metaentitäten und soziale Interaktion: Gruppendynamik und subjektive Wahrnehmung

Gruppendynamik und subjektive Wahrnehmung

Interagierende Entitäten bilden Metaentitäten – verbinden sich also zu Teilen von größeren Einheiten, welche selbst wiederum interaktive Prozesse mit Entitäten generieren – insbesondere mit solchen, aus welchen sie selbst bestehen. Anhand des Beispiels menschlicher Individuen in Gesellschaft und deren Gruppendynamik wird deutlich, wie dies unmittelbar Einfluss auf die Realitätstunnel von gleichermaßen Entitäten wie Metaentitäten nimmt. Weiterlesen

Kaskadeneffekt als Dynamik multidimensionaler Entwicklung

Kaskadeneffekt - interaktives Multiversum

Kaskadeneffekt – interaktives Multiversum

Der Kaskadeneffekt ist eine Beschreibung der Dynamik in der multidimensionalen Entwicklung der Existenz: Die Entwicklung einer Entität oder deren Realitätstunnel innerhalb eines Metakontinuums erfolgt hierbei in Etappen, welche durch dessen fraktal – diskontinuierliche Struktur vorgegeben ist.

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Dimensionen nach der Interaktionstheorie

calabi yau stringtheorie interaktion

calabi yau stringtheorie interaktion

Wir erfahren im Laufe der Wissenschafts-Geschichte zunächst viel über die dreidimensionale Wirklichkeit, die für die Beschreibung dessen worin wir leben, zunächst weitgehend ausreichend ist. Später folgt ähnliches über die vierdimensionale Raumzeit, wenngleich uns diese einsteinsche Logik schon deutlich komplizierter vorstellbar ist.

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Wille ist die Summe der Möglichkeiten

Bereits Arthur Schopenhauer hat den Willen als kosmisches Prinzip der Existenz, das für das individuelle Dasein in der Welt verantwortlich ist, in seiner Philosophie hervorgehoben. Der Wille ist zwar eine subjektive Beobachtung / Interpretation der immanenten Identität – die Wahrheit aber ist, dass die Bestandteile, die immanenten Entitäten es sind, die den Willen letztlich gestalten. Weiterlesen

Leben und Tod

Leben und Tod sind temporärer Konsens im Zeitgeist

Die Unterscheidung von Leben und Tod ist ein temporärer Konsens, der nur so lange existiert, wie es der interaktive Zeitgeist erfordert.

Solange das Bewusstsein seinen Sitz als sterblichen Körper wahrnimmt, wird das Konzept von Leben und Tod Bestand haben. Dieser Wahrnehmungs-Konsens, dass etwas auf die Welt kommt, und von dieser Welt geht, hängt sicherlich mit der Tatsache zusammen, dass die menschliche Körper-Existenz nach einer gewissen Zeit die Eigenschaften verliert, die gegenwärtig das ‚lebendig sein‘ definieren.

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