Roboter, Minigehirne und Transhumanismus – Linktipps #6

Humanoide Roboter für KonsumentenNachdem Roboter die Fabriken längst erobert haben, drängen humanoide Roboter nun auf den Massenmarkt für Konsumenten. Das World Economic Forum beschäftigt sich mit Mensch-Maschine-Schnittstellen, und Forscher in Singapur entwickeln aus Stammzellen Mini-Gehirne. Die Linktipps.

Humanoide Roboter auf dem Markt

Klar ist, Roboter sind keine Science Fiction mehr: Bereits heute werden so wichtige Gebrauchsgegenstände wie Autos und Smartphones längst von Robotern gebaut. Humanoide, also zumindest vom Aussehen her menschenähnliche Roboter, sind dennoch bis heute nichts zu alltäglichen Begleitern und Helfern des Menschen geworden. Dabei gibt es längst eine große Auswahl auf dem Markt. Smashingrobotics.com stellt in einem Artikel 13 mehr oder weniger leistbare humanoide Roboter vor, die teilweise schon sehr ausgereift wirken, und einen beträchtlichen Funktionsvielfalt aufweisen. Da viele von ihnen offen für Entwickler sind, ist anzunehmen, dass sie schon sehr bald noch sehr viel mehr können werden.

Und rein dem Anschein nach wirken sie bereits unglaublich lebendig und autonom. Wie beispielsweise die RoboThespians, die in diesem Video einen Song performen.

 

World Economic Forum und der Transhumanismus

Das renommierte World Economic Forum, ein Kongress der globale wirtschaftliche Entwicklungen thematisiert, hat auf Facebook ein bemerkenswertes Video veröffentlicht, welches sich mit Mikrochip-Implantaten, Bionischen Augen, Smart Skins und Designer babies beschäftigt – alles Technologien, die sich in den letzten Jahren dramatisch entwickelt haben. Man rechnet in den nächsten 50 Jahren mit weiteren dramatischen Fortschritten. In einem Blogpost des WEF werden transhumanistischen Forschungsfelder genauer beschrieben, in denen bis 2020 Durchbrüche erwartet werden.

Mini-Gehirne mithilfe von Stammzellen gewonnen

Minigehirn in einer Petrischale

Minigehirn in einer Petrischale.           Credit: Image courtesy of The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)

Wissenschaftler in Singapur konnten mithilfe von Stammzellen Mittelhirne in Miniaturform herstellen. Die Verfügbarkeit dieser Mini-Gehirne ermöglicht Experimente, die wertvolle Erkenntnisse auf dem Weg zur Heilung neurologischer Erkrankungen sein können. Insbesonders Parkinson kann un wesentliche besser untersucht werden. Parkinson, eine neurodegenerative Erkrankung, von der aktuell weltweit bis zu 10 Millionen Menschen betroffen sind, hat vor allem auf die Funktionsweise des Mittelhirns dramatische Auswirkungen.

 

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Meine Buchtipps zum Thema:

 

 

Thomas Heindl, 2016

 

 

Ein Gedanke zu „Roboter, Minigehirne und Transhumanismus – Linktipps #6

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