Rezension im Soziologie Magazin

Rezension zu Breitenbach und Köbel: „Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden“

Rezension zu Breitenbach und Köbel: „Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden“

Mitte Juli wurde im Soziologie Magazin meine Rezension zu Breitenbach und Köbel: „Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden“, veröffentlicht. Die Podcast Herausgeber haben mit diesem Werk, erschienen im Lübbe Verlag, im weitesten Sinne mit dem Begriff Identität beschäftigt.

Das Sachbuch beinhaltet eine Serie von Dialogen zu unterschiedlichsten Themen, die mit dem Identitäts-Konzept zusammenhängen: Identität, Subjektivität, Erziehung, Konstruktivismus, Familie, Gesellschaft, Religion und viele mehr. Dazu werden wichtige Persönlichkeiten vorgestellt, die mit ihren Erkenntnissen wesentliche Beiträge zu diesen Wissensbereichen geleistet haben.

 

Das vorliegende Sachbuch ist, um meinen Eindruck in aller Kürze zusammenzufassen, kurzweilig geschrieben und überaus reich an Ideen und Wissenswertem. Für auf den genannten Themenbereichen sehr Bewanderte Leser werden jedoch bemerken, dass die Inhalte nicht gar weit in die Tiefe gehen. Bei dem ein oder anderen Thema, wie beispielsweise Big Data und dem Thema Daten und Digitalisierung, ist mehr über die Meinung der Autoren zu erfahren, als über die Sache selbst.

Vom so großen und im Zusammenhang mit dem Begriff Identität so wichtigen Themenbereich Transhumanismus, zu dem ich diesen Podcast empfehle, kann man hier leider gar nichts lesen. Auch für den Bereich Bewusstsein und Neurologische Zugänge zu Thema empfehle ich andere Bücher wie beispielsweise Thomas Metzingers „Der Ego Tunnel“.

Ich empfehle das buch  Breitenbach und Köbel: „Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden“ durchaus solchen Lesern, die sich einen Überblick über diese so spannenden Themen verschaffen möchten, und dabei gut unterhalten werden.

 

Thomas Heindl, 2016

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