Interaktion mit Tomáš Sedláček

Kommentar zu einem Auszug des Buches „die Ökonomie von Gut und Böse“ von Tomáš Sedláček:

Thomas-Sedlacek-Die-Ökonomie-von-Gut-und-Böse

„Wenn ein bestimmter Ansatz von der Gemeinschaft der Wissenschaftler als wissenschaftlich anerkannt worden ist, wird er zu einem wissenschaftlichen Thema. Die wissenschaftliche Wahrheit ist also keine Sache der objektiven Beurteilung, sondern der Beurteilung durch die eigene akademische Gemeinschaft. ….Zudem wird die Wahrheit von der wissenschaftlichen Gemeinschaft ‚erschaffen‘ und gleichzeitig ‚beurteilt‘. Die ‚Schöpfer‘ der Wahrheit sind zugleich auch die ‚Richter‘ über sie.“ s. 297, Thomas Sedláček, Die Ökonomie von Gut und Böse.

 

 

Selbstverständlich ist die Interaktionstheorie wahr. Ich schreibe diesen Text, der ebenfalls existent ist, und dadurch, dass sie ihn gerade lesen, mit Ihnen (Entität zu mir, Thomas H.) interagiert. Natürlich interagiert auch Thomas Heindl selbst mit Ihnen. Und wenn die Worte dieses Textes Sie erreicht haben, dann werden sie diesen Text leicht verstehen. Es handelt sich um die Text-Entität über die Interaktionstheorie, der genau an Sie gerichtet ist.

Und wenn Sie dem zustimmen können, wovon ich ausgehe, Sie also in Interaktion getreten sind mit zumindest diesen Entitäten: 1. Text, 2. Theorie 3. Autor, dann wird ihnen klar sein, dass es schon genügt, wenn Sie allein diesen „Ansatz“ anerkennen, um ihn zu einem wissenschaftlichen Thema gemacht zu haben in Ihrer Welt (Als Entität ihrer Transzendenz, also in ihrem Universum, welches ihre Identität beheimatet, von deren Existenz ich wiederum ausgehe, da ich im Stande bin Sie als Entität meiner Transzendenz zu differenzieren).

Damit ist ja die Interaktionstheorie bereits in zumindest 3 Wirklichkeiten existent, was einen erfreulichen, wenn auch bescheidenen Fortschritt darstellt, wenn ich das „objektiv“ beurteilen darf – denn das interaktive Multiversum ist ziemlich groß 😉

 

Ein Gedanke zu „Interaktion mit Tomáš Sedláček

  1. Thomas Heindl Beitragsautor

    Einer Bekannten erhielt ich vor einigen Tagen eine Reaktion auf meinen Kommentar.

    Sie schrieb:
    „…. aber was hat die Interaktionstheorie mit dem Paradigmenwechsel und dem Konventionscharakter von Wahrheit und Wissenschaft zu tun? Ich sehe da die Brücke nicht wirklich…“

    Ich antwortete wie folgt:
    Paradigmenwechsel (ein recht schwammiger Begriff) einer (Konventions)-Identität bedeutet: Transformierte (Konventions)-Transzendenz transformiert (Konventions)-Immanenz. Vice versa, also interaktiv.

    Um den Grund des Kommentares deutlicher zu machen: Nur weil die Gemeinschaft der Wissenschaftler einen Ansatz (noch) nicht anerkannt hat, muss er deshalb nicht falsch sein.

    Antworten

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