13. Identität und Entwicklung

Identität wie die menschliche kann in ihrer gegenwärtigen Entwicklung ihr Selbst als kontinuierlich in der Zeit wahrnehmen. Die Annahme dass diese Kontinuität allein in der zeitlichen Dimension bestehen kann, ist jedoch ein Trugschluss, der durch den Realitätstunnel verursacht wird, der ihn erzeugt: Was sich selbst so wahrnimmt, nimmt alles andere ebenso wahr. Dies liegt daran, dass die Entität des zeitlich-kontinuierlichen Selbst die Wahrnehmung in ihrem Kontinuum hält.

Identität ist multidimensional Variabel – und dies gilt selbstverständlich auch für Bewusstsein und Selbstwahrnehmung. Ebenso gilt dies nach der Interaktionstheorie vice versa für Entitäten.

Daraus folgt, dass die Identität identitiver Entwicklung ebenso multidimensional variabel ist.

Die Erfahrung zeitlich kontinuierlicher Existenz ist also lediglich die Konsequenz der Interaktion der Immanenz mit dem transzendenten Zeit-Kontinuum.

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Metaentität und Kontinuum <  Identität und Entwicklung

Thomas Heindl, 2015

1. Theorie der Interaktion
2. Es gibt nur eine objektive Wahrheit – und die lautet: Existenz
3. Interaktion, Identität & Bewusstsein
4. Identität ist die Summe von Immanenz und Transzendenz
5. Entitäten im interaktiven Multiversum
6. Existenz durch Interaktion
7. das interaktive Multiversum
8. Multidimensional variable Identität
9. Empathie, Bewusstsein, Interaktion
10. Identitätsbestimmung und Wirkung von Entitäten
11. Interaktive Zeit
12. Metaentität und Kontinuum
13. Identität und Entwicklung

Thomas Heindl, 2015Thomas Heindl, 2015

3 Gedanken zu „13. Identität und Entwicklung

  1. Pingback: Theorie der Interaktion - eine Beschreibung

  2. felice

    das ist interessant, denn du bist auf der richtigen spur. Es ist sehr kräftezehrend für mich, verständlich zu machen was ich weiß, ausserdem ist dieses Wissen nicht lehrbar, es fällt einem zu, wenn man bewust interagiert. Die Interaktion ist immer polarisiert. Man hemt oder stimuliert, aus oder an, abgrenzen oder verbinden, kämpfen oder schöpfen, zerfallen oder expandieren. Der Schlüssel zur Schöpfung, zur Biosynthese, metabolismus, emotion, weltbild, liegt jeweils in der interaktion, die immer spezifisch für dasd eine oder ihr gegenteil steht. Und alle ordnen sich im sinne verbinden oder abgrenzen.
    Ich mag nicht mehr schreiben schreiben, was nur dem wissenden sich erschliesst. Ich möchte es in die tat umsetzten. Ich möhcte den kreis aufbrecvhe und transformieren. Viellicht kannst du etwas mit anfangen.

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